Fall #20

Ein Mord in Bamberg

Bamberg
Tatbericht
Bamberg im Herbst riecht nach feuchtem Stein und Rauch. Sierra kommt am frühen Morgen an, Mable springt von ihrer Schulter und schnüffelt an den Kopfsteinen. Die Stadt wirkt verschlafen, alte Gebäude lehnen sich aneinander wie müde Wächter. Sierra hat bereits drei Notizbücher vollgeschrieben, bevor sie den Marktplatz erreicht. Sie mag alte Städte. Mable bleibt stehen. "Das fühlt sich anders an." Als Sierra die enge Straße hinunter geht, findet sie den Antiquitätenhändler Leonhard Beyer zusammengekauert am Boden. Seine Augen sind offen, aber leer.

Verdächtige

Händler Konrad
1,78 m · Rechtshänder · Braunes Haar · Blaue Augen
Besitzer eines angrenzenden Cafés in der Altstadt, kennt viele Stammgäste.
Kunsthändler Friedrich
1,82 m · Linkshänder · Graues Haar · Grüne Augen
Erfahrener Sammler seltener Stücke, reist oft zu Auktionen.
Buchrestauratorin Helena
1,65 m · Rechtshänderin · Schwarzes Haar · Braune Augen
Sorgfältige Expertin für alte Manuskripte und Buchbindearbeiten.
Professorin Marta
1,70 m · Rechtshänderin · Rotes Haar · Graue Augen
Enkelin des Opfers, angehende Historikerin mit Interesse an Familiengeschichte.

Tatwaffen

Altes Tintenfass
Leicht
Ein zerbrochenes Glasgefäß, das einst wertvolle Tinte enthielt.
Schwerer Schlagstock
Mittel
Aus dunklem Holz gefertigt, wirkt robust und einschüchternd.
Verzinkter Kerzenständer
Mittel
Ein kühler Metallständer, der lange flackerndes Licht spendete.
Geflochtene Schlinge
Schwer
Ein robustes Seil, zu einer Schlaufe gebunden und verschlissen.

Tatorte

Verstaubte Bibliothek
drinnen
Regale mit alten Büchern reichen hier bis zur Decke in gedämpftem Licht.
Verwunschener Hafen
draußen
Nebel hängt schwer über den Holzstegen und stillen Wasserflächen.
Feuchte Gasse
draußen
Enge Kopfsteinpflasterstraße, in der Pfützen das Herbstlicht spiegeln.
Gedämpfte Taverne
drinnen
Ein Ort voller rauchiger Luft und leiser Gespräche bei schwachem Kerzenlicht.
Indizien & Deduktion

🔍 Indizien & Hinweise

  1. 1 Professorin Marta wurde zuletzt in der verstaubten Bibliothek gesehen. Die Regale mit alten Büchern reichen dort bis zur Decke in gedämpftem Licht.
  2. 2 Das alte Tintenfass wurde eindeutig in der verstaubten Bibliothek sichergestellt. Dort reichen die Regale mit alten Büchern bis zur Decke in gedämpftem Licht.
  3. 3 Der verzinkte Kerzenständer wurde eindeutig in der feuchten Gasse gefunden. Dort spiegeln Pfützen das Herbstlicht auf dem engen Kopfsteinpflaster.
  4. 4 Augenzeugen berichten, Buchrestauratorin Helena wurde mit dem schweren Schlagstock gesehen. Sie ist 1,65 m groß, Rechtshänderin mit schwarzem Haar und braunen Augen.
  5. 5 Buchrestauratorin Helena wurde zuletzt in der gedämpften Taverne gesehen. Dort liegt rauchige Luft über leisen Gesprächen bei schwachem Kerzenlicht.
  6. 6 Kunsthändler Friedrich wurde zuletzt in der feuchten Gasse gesehen. Dort spiegeln Pfützen das Herbstlicht auf dem engen Kopfsteinpflaster.
  7. 7 Nebel liegt dicht über den stillen Wasserflächen und den verwitterten Holzstegen am verwunschenen Hafen.

Deduktionsgitter

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